• Weinlese 1951 © Weingut Cobenzl
  • Weinlese um 1960 © Weingut Cobenzl
  • Weinlese © MA 49 Lammerhuber

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Bewegte Geschichte

Das Weingut Cobenzl blickt auf eine lange Geschichte zurück und steht seit über 100 Jahren im Besitz der Stadt Wien. Bereits im 13. Jahrhundert wurde hier Wein gekeltert. Die Jesuiten legten im 18. Jahrhundert zusätzlich Obstbaumkulturen an.

Im Jahr 1774 ging der Besitz an Johann Philipp Graf Cobenzl  über, daher rührt der Name des Weingutes. Dieser ließ ein Schloss mit wunderschönen Parkanlagen, Tempeln und Pavillons bauen, in denen der Wiener Hof zahlreiche rauschende Feste feierte.

Berühmte Besucher

Im Laufe von zwei Jahrhunderten sah der Cobenzl eine Reihe berühmter Besucher: Zu den Gästen der prächtigen Feste von Graf Cobenzl gehörten u. a. auch die Kaiser Joseph II. und Franz I. Auch Wolfgang Amadeus Mozart schätzte den Cobenzl. In einem der Meiereihäuschen verbrachte er einige Zeit u. a. mit der Arbeit an der Zauberflöte. 1781 schrieb er seinem Vater Leopold nach Salzburg: „Ich war schon einmal über Nacht hier und jetzt bleibe ich etliche Tage. Die Gegend, der Wald, worin eine Grotte gebaut, als wenn sie von Natur wäre, das ist prächtig und sehr angenehm.“

Nach Graf Cobenzl wechselten das Schloss und seine dazugehörigen Anlagen des Öfteren den Besitzer. Als 1907 die Stadt Wien das Areal erwirbt, stehen im Gutsbetrieb Ackerbau und Rinderhaltung im Vordergrund – damals, um die Wiener Bevölkerung mit Getreide und frischer Milch zu versorgen. Im Laufe der Jahre wurde der Betrieb auf Weinbau umgestellt.

Heute ist das Weingut Teil des Forstamts und Landwirtschaftsbetriebes der Stadt Wien (MA 49).

Weinbau heute

Im Jahr 1988 wurde Betriebsleiter Ing. Thomas Podsednik engagiert, um den Weinbaubetrieb aufzubauen und intensiv an der Qualitätssteigerung zu arbeiten. Durch langfristige, nachhaltige Planung und stetem Fokus auf die Qualität ist es gelungen, das Weingut Cobenzl als einen der Spitzenbetriebe des Wiener Weinbaus zu etablieren.

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